SUMPFPOST

                                                                                     

  Liebe Leser!

Eine Idee und Material, was will man mehr? Nachdem die letzten Bilder mit zwei Jahren Verspätung eintrafen, fünf Minuten nach Redaktionsschluß noch ein ganzer Stapel schlechter Witze einging, alles noch einmal verworfen und vollständig neu gestaltet wurde, können Sie nun diese Ausgabe der SUMPFPOST in Ihren teuren Händen halten. Und drin ist ja wohl alles: Humor, Bastelspaß, Sex, Drogen, Gewalt und sogar ein ganzes Theaterstück! Ich will Sie und mich daher gar nicht weiter aufhalten, denn mich starrt ein Hund an: klar, er will heraus an die Luft, das ist sein gutes Recht. Und dem Leipziger Stadtrat sei Dank wird er im Park nun auch nicht mehr von Kindern belästigt; lesen Sie alles zum Thema im Lokalteil.

Schönes Wochenende!

 

SWAMPZINE:
SUMPFPOST EXTRABLATT
ERSCHIENEN AM 28.04.2006

 

  TEXTAUSWAHL



VAMPIR - VARIETEE (VIERAKTER)

Volksbühne: verdunkelte Vorhänge,
vorerst verborgene Vorgänge.
Vortreten voll vermummter Vampire.
Von Vampiren Verfolgter Verbarrikadieren.
Volles Verbarrikadierungs - Versagen,
viele von Vampiren Verfolgte verzagen.
Vermehrte Venensaft - Verzehrung
verursacht vernehmbar Vampir - Vermehrung.

Vorhang.

Vieler von Vampiren Verfolgter Verderben:
Vieler von Vampiren Verfolgter Versterben.
Vampires verspätete Vesperzeit
vermehrt Vorkommen von Volltrunkenheit
von Verfolgten via Veltins - Verzehr.
Vampirische Vespern verlaufen verquer:
Veltins - verseuchter Venensaft
vermindert vampirische Vorstellungskraft.

Vorhang (Verschnaufpause).

Verwirrte Vampire vagabundieren.
Verkehrspolizisten verhören Vampire.
Vampir Viktor verneint Verdaulichkeit
von Vegetarischem voll Vertraulichkeit,
verkündet: "Verdauungsapparat
verursacht Vampires Verzweiflungstat!",
verteidigt Vampire vorbildlich.
Vampir Viktor verstirbt vorsätzlich.

Vorhang.

Virtuelle Vollmondnacht, viertel vor vier,
verstimmt vertrimmt Vampir Vampir.
Vertrauensbruch! Verrat vermutet
(vorletzter, vergess'ner Verfolgter verblutet).
Verräter verrieten Vampir - Verstecke,
vermutlich verführt vom Verrechnungsschecke.
Versteck vernichtet - Vampire verloren,
Vormittagssonne - Vampire verschmoren.

Vorhang - Verbeugungen - Vorhang.

Vornehmes Verbeugen, vernehmbar vermehrt,
Volk verlässt Volksbühne völlig verstört:
Viktors Verschmoren, Viktors Verrecken
verursachte vieler Verehrer Verschrecken.
Viersens Vorstadtblatt, völlig Verrissen verfallen,
vermeldet: "verflachte Verbisse verhallen,
Vorstellung verärgert von vornherein.
Verblödeter Vorstadtbühnen - Verein?"

Alex Dreppec

 

 

BERLIN, BERLIN

 

Brennende Autoreifen, Schreie, Heulende Sirenen, Schüsse, ein Muhezin spricht sein letztes Gebet. Ich steige über Müllberge und Stacheldraht. Suchscheinwerfer werfen ihre Kegel an die Häuserwände. Alle Neune, denkt sich wohl auch eine Gruppe bärtiger Gestalten mit Sangriaflasche im Anschlag. Ich nehme einen letzten Schluck und blicke völlig aufgedunsen in die häßliche Fresse von NEUKÖLLN.
Plötzlich Kinderlachen, eine andere Realität hat Konjunktur! Unbeschwert spielen die Kids mit ihren neuen Schnellfeuerwaffen, die es hier an jeder Ecke für´n Appel und ´n Ei zu kaufen gibt. Diese Zustände sind es, die mich als Künstler unheimlich reizen. Hier hat meine Phantasie Nahrung, hier können meine künstlerischen Ambitionen Haken schlagen. Ich laufe also eine dieser typischen Neuköllner Straßen entlang, da bekomme ich Hunger. Folgerichtig betrete ich den nächsten türkischen Bäcker und bestelle einen Börek für fünfzig Cent. Der Bäcker mustert mich und reicht mir den Börek. "500 Euro bitte". Ich glaub, ich höre nicht recht, alter Schwede 500 Euro! Auch für mich verwöhntes Wohlstandskind eine Menge Geld. Gedanken jagen durch meinem Kopf und spielen Verstecken.
"Äh 500 Euro, soviel hab ich gar nicht dabei".
"Aber da ist Garantie drauf".
Erst jetzt bemerke ich die leise Ironie die sich zwischen den Zeilen eingenistet hat. Ich krame 50Cent aus meiner Börse und platziere sie auf der Theke. Immer noch schweißnaß trete ich zurück auf die Straße. Mir wird zum ersten mal klar, wie sich diese ganzen Bäcker in der Gegend über Wasser halten. Mit Humor!
Jetzt aber nichts wie zurück nach Tiergarten.

Rufus Demuth

 

 

 

 

LEIPZIG

Leinenpflicht für Kinder

Keine Kontroverse bei Entscheidung im Stadtrat

Von HuSch

Aufatmen in Leipzig: Auf der gestrigen Stadtratssitzung wurde die sofortige Einführung der Leinenpflicht für Kinder beschlossen. Sie gilt für das gesamte Stadtgebiet. Freier Auslauf ist den kleinen Rackern  nur noch innerhalb gekennzeichneter, umzäunter Flächen gestattet. Ferner werden in den nächsten Tagen Automaten aufgestellt, bei denen man Kinderkotbeutel und Essensrestewischlappen kaufen kann.

Stadträte aller Fraktionen zeigten sich zufrieden und begründeten die Entscheidung einmütig mit der steigenden Gefahr, die von freilaufenden Kindern ausgehe. Nachdem am vergangenen Montag zwei Kinder durch Umhertollen einen Verkehrsunfall mit über 10.000 Euro Sachschaden verursachten, waren in Politik und Bevölkerung Unmutsäußerungen lautgeworden. Kinder verängstigten ihre Mitmenschen, schädigten deren Gesundheit durch Geschrei, gefährliche Spiele und unvorhersehbare plötzliche Bewegungen im Straßenverkehr, so die einhellige Meinung vieler Bürger. Sofort reagierte das Ordnungsamt. Amtsleiter Uwe H.*  erhöhte die Streifen in Straßen und  Parks um das Dreifache. “Es kann nicht angehen, daß Kinder unbeaufsichtigt rumlaufen. Wer seine Aufsichtspflicht verletzt, hat ab jetzt mit empfindlichen Strafen zu rechnen. Beim ersten Verstoß gibt es 25 Euro Verwarnungsgeld; Wiederholungstäter bekommen einen Strafbefehl und das Kind wird ins Heim gebracht. In Extremfällen kann ein Richter die Einschläferung anordnen“, so H. Außerdem sollen verstärkt Steuermarken kontrolliert werden. Wird ein Kind ohne Marke angetroffen, zahlt der Besitzer 20 Euro. Wenn er nicht nachweisen kann, fürs laufende Jahr Steuern bezahlt zu haben, wird das Kind eingezogen und die Steuern für das Lebensalter des Kindes nachträglich erhoben.

Erste Reaktionen der Bevölkerung waren positiv. In Briefen und Telefonaten an unsere Redaktion bedankten sich viele ältere alleinstehende Bürger. „Endlich kann ich sicher im Park spazieren gehen“, meint Elfriede Kästner aus Kleinzschocher. „Dieses plötzliche Aufspringen und das durchdringende hohe Schreien haben meine Adrenalinwerte ruiniert“, so die 81jährige weiter. „Bei dem Gebrüll konnte man nicht mal  das zwei Etagen entfernte Radio hören!“, empört sich Gerüstbauer P. Roll (31).Allerdings hat die Stadtratentscheidung auch Kritik hervorgerufen: ein paar Mütter beschwerten sich am Abend über steigende Haushaltungskosten. „Um den Lärm und die kaputten Fensterscheiben zu kompensieren, wurde die Kindersteuer ja eingeführt“, erinnert sich Silke S. „Jetzt werden wir doppelt bestraft. Auch das Kinderfutter ist schon mal billiger gewesen.“

Über die Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei sowie die zukünftigen Vorkommnisse werden wir Sie natürlich schnell, präzise und objektiv unterrichten. Lesen Sie dazu auch: Mein sorgfältig erwogener Standpunkt

  *Das H wurde von der Redaktion mit einem Punkt und einem Sternchen versehen.

 

Mein  sorgfältig erwogener

 STANDPUNKT  

Bienchen für die Stadtverwaltung

 

Von ERICH LÖST, Schattenboxer

Endlich hat die Stadt Courage gezeigt und durchgegriffen. Schlimm, daß es soweit kommen mußte. Die Leinenpflicht für Kinder, nach unzähligen Unfällen, Schreiattacken und Appellen der Bevölkerung im Stadtrat beschlossen, läßt viele wieder aufatmen. Aber warum so spät, werden sich viele Geschädigte fragen. Warum mußten erst Hunderte von Fensterscheiben mit Fußbällen zerschossen, Tausende Rentner umgerannt, Millionen Autos durch Auffahrunfälle zerbeult werden? Der Aufschrei der Kinderlobby ist unberechtigt. Sicher, es gibt Besitzer, die von jeher ihr Kind an der Leine halten, keine Eigenmächtigkeiten dulden. Aber sie sind gegenüber von vielen, die unverantwortlich handeln, in der Minderheit. Die Stadt muß sich nun auch fragen lassen, wann der Kinderführerschein kommt, der ungeeigneten Personen die Haltung von sogenannten „Schulhofrowdys“ verwehren soll.

 

Bald Ruhe im Karton

Leipziger Zukunftstechnologen stellen erste „Schallglocke“ vor

Farblos, leicht zu installieren und schallisolierend soll sie sein: Am Wochenende stellten Mitarbeiter der „Ruhe sanft“ GmbH Dösen die von ihnen in jahrelanger Tüftelei entwickelte Schallglocke vor. Sie biegt Schallwellen bzw. absorbiert sie irgendwie. Die Form ähnelt einer Käseglocke, Die Schallisolation lässt sich sowohl nach innen (kein Laut kann heraus) als auch in die Umgebung legen (kein Geräusch aus der Umwelt dringt hinein).

Ursprünglich wurde die Glocke für Tonstudios entwickelt, jedoch hat die Leipziger Stadtverwaltung im Rahmen der Kampagne „Ruhe satt Ronja“ vier Großraumglocken für die geplanten Kinderfreilaufflächen geordert. Ordnungsamtsleiter H. zufrieden: „Die Schallglocke befreit uns von dem Problem, dass die Kinder auf den Spielplätzen absolut nicht unter Lärmkontrolle zu behalten waren. Auch die Einführung von geregelten Schreizeiten ließ sich nicht umsetzen. Mobile Einpersonenglocken haben wir schon bei der F&E – Abteilung von „Ruhe sanft“ Dösen in Auftrag gegeben und planen die obligatorische Benutzung derselben durchzusetzen, was etwa mit der Anschnallpflicht im Auto vergleichbar wäre.

 

Karo Usbeck


Neue Hoffnung für den Osten

Auch in Leipzig brutale Gewalt mit Zerstörung und Todesopfern/ Arbeitslosenzahlen sinken

Nach dem Bekanntwerden der schlimmen Gewaltexzesse an einer Berliner Hauptschule in NEUKÖLLN lassen sich auch die erschütternden Ereignisse in Leipzig nicht mehr wegschwindeln.
„Om schlimmstdn is de Gewold bäi uns“ sagt Uwe Z., der seinen Nachnamen nicht aussprechen kann und seit zehn Jahren die zweite Klasse des evangelischen Schulzentrums besucht.
„Ne, bäi uns ei vorbibbschd nochemol!“, wird er von Rene Müller unterbrochen. Der Ex-Torwart des 1.FC Lokomotive Leipzig ist zwar zur Zeit Trainer beim Halleschen FC, kann sich aber an seine Schulzeit noch  gut erinnern: “Mir mussdn de gonse Zeid mid Hondgronodn rumschmeisn, GEZ hieß dos globisch domols“, äußert Müller sich weiter. Schon an diesen zwei Aussagen läßt sich erkennen, woran es in Leipziger Schulen am meisten mangelt. „Ohne Sprachkurse geht hier gar nichts“, sagt Wolfgang Jung, Lehrer, Leiter des Evangelischen Schulzentrums, Oberbürgermeister und Bundesverkehrsminister. „Wir verstehen unsere eigenen Schüler nicht und ob sie uns verstehen, steht in den Sternen. Eigentlich ist es uns aber auch scheißegal“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu. Burkhart Tiefensee, Jungs Bruder, ist der gleichen            Ansicht: „Seit ich in Berlin bin, geht es mich ja nichts mehr an. Aber ich sag mal: Wir Leipziger packen das.“

Und damit könnte er gar nicht mal so richtig liegen. Christian Hitler, Führer der Nikolaikirche, weiß ganz anderes zu berichten: „Der Wolle kann das doch gar nicht wissen. Der sitzt da im fernen Berlin und hat seine eigenen Probleme, z.B. die Autobahn, dabei kenne ich mich mit Autobahnen viel besser aus. Das eigentliche Problem ist doch das: Wenn sie Pisa hören, denken die meisten heutzutage nur noch daran, in gehöriger Schieflage an einen Turm zu pinkeln. Nahezu niemand spricht deutsch in Leipzig, das Ergebnis sind schlechte Schulleistungen und Frust, der sich in Gewalt umwandelt“, so der Pfarrer.

Leipzig ist das Zentrum der gescheiterten Integration, noch vor Pisa. Anderswo laden sich Schüler brutale Videos auf ihr Handy, hier werden sie produziert. Ohne Kalaschnikow traut sich kein Erstklässler mehr in die Schule, Eltern bringen ihre Kinder morgens nur noch mit dem Panzer. Eine schräger Blick genügt und die Lage eskaliert. Was früher ein harmloser Bordsteinkick war, wird heute mit Panzerfäusten geregelt, nicht selten wird den Rivalen mit illegal mitgeführten Stalinorgeln das Haus weggebombt.
„Gestern haben die zum zehnten Mal in diesem Schuljahr das Labor gesprengt“, beschwert sich Chemielehrer Ibrahim K., der nicht wiedererkannt werden will (und kann). Er ist über und über mit Ruß beschmiert, die Haare stehen ihm zu Berge. „Mein Kollege, Physiklehrer Hartmut M. wollte nur mit seiner Flasche zum Zug; am Ende fand man ihn an einem Flaschenzug erhängt.“

Wirtschaftlich entwickelt die Messemetropole sich hingegen prächtig. Das neue Luftfrachtkreuz am Flughafen ist bereits für den Umschlag von Waffen und Klingeltönen ausgebucht, dabei hat der Bau erst begonnen. Der Kanal wird fertiggestellt, mit Schiffen sollen die Trümmer weggefahren und in allen großen Städten nach dem Vorbild des „Stadions der Hunderttausend“, das es gar nicht mehr gibt, riesige Arenen  gebaut werden. Bestattungsunternehmen holzen auf eigene Faust den Auewald ab, um die überdurchschnittliche Nachfrage an Särgen zu bewältigen. Abbruchfirmen sind aus dem Häuschen. „Wir können uns kaum retten vor Aufträgen, brauchen bald Unterstützung aus dem Westen“, ruft Atze S. „Kaum haben wir die letzten Trümmer beseitigt, werden uns schon wieder drei neue Ruinen gemeldet.“ Die Unternehmen erleben in Leipzig ihren zweiten Frühling und die Sumpfpost hat ihre Auflage verdreifacht. Getreu der Maxime: „Sozial ist, was Arbeit schafft“ bleibt Leipzig weiter Modellregion. 

Gregor Mothes

 

 


BECKETT BEIM BÄCKER

 

einmal traf ich samuel beckett
ich kannte ihn noch nicht gut
der rest der welt kannte ihn besser
der rest der welt grüsste herrn beckett
der rest der welt kannte mich nicht
beckett aber kannte mich auch nicht
auch ich kannte beckett nicht
ich sah ihn damals zum ersten mal
er kaufte käseüberbackenes
ich sah es deutlich aber ich bin mir nicht sicher
es war vielleicht nicht samuel beckett
aber da war jemand der käseüberbackenes kaufte

dies ist eine wunderliche geschichte
ich traf beckett damals -es war sommer
es gab uhren und sie gingen zeitgleich
weltreisende besuchten paris zu dieser zeit
paris war ein ort und jeder kannte ihn
jeder der einmal da war sagte es
er sagte es einfach

ich kannte beckett damals nicht
der rest der welt kannte beckett aber mich kannten sie nicht
auch beckett wusste nicht wer ich war
es war am ende gar nicht beckett
ich sah ihn nicht genau
ich dachte : dieses gesicht werde ich wieder vergessen

ich war damals noch sehr jung
ich traf beckett damals ganz in der nähe
es war eine nähe die sehr weit entfernt voneinander war
er fragte mich nach dem bahnhof
er trug einen hut und oliven in der hand
ich fragte ihn ob er mir eine olive geben würde
er sagte nein und gab mir eine
er fragte mich nach dem bahnhof aber ich gab ihm keine antwort
er sollte mir noch eine olive geben aber er gab mir keine

am ende der straße trafen wir uns wieder
ich hatte mich daran gewöhnt
er drückte mir eine olive in die hand
ich war nie sicher ob es wirklich beckett war
er fragte mich nach dem bahnhof
ich schwieg
wir gingen weiter ohne aneinander zu kennen

am ende der straße traf ich ihn wieder
wenn ich ihn damals gekannt hätte vielleicht hätte ich ihn gefragt
aber ich kannte ihn nicht und auch er schien mich nicht zu kennen
ich fragte ihn ob er noch eine olive habe
er gab mir etwas nußähnliches
ich schwieg
auch er sagte nichts
er trug einen hut
der hut war an seinem hemd befestigt

ich traf beckett bei einer kunstausstellung
ich fragte ihn
was mache ich hier
er sah mich trostlos an
er schwieg
auch ich sagte nichts
er hatte mich vielleicht über damals

er stand vor einer telefonzelle
ich fragte
sie brauchen wohl kleingeld
damals wusste ich noch nicht dass es beckett gab
ich wusste dass es romane gab aus denen manchmal geschossen wurde
aber dass es beckett gab das wusste ich nicht
aber beckett wusste es
er wusste es ganz sicher

Hans-Jürgen Hilbig